Neubau eines ZOB in Weinheim

Neubau eines ZOB in Weinheim

Auftraggeber: Stadt Weinheim
Bruttobausumme: 1,96 Mio €
Leistungszeitraum: 2009 bis 2014
Leistungsbild: Entwurfsvermessung (LP 1-4, 6); Objektplanung Verkehrsanlagen Umfeld (LP 1-5); Elektroplanung Umfeld (LP 1-8); Dynamische Fahrgastinformation (LP 1-6); Gebäudeplanung (LP 1-5); Tragwerksplanung (LP 1-4)
Der Zentrale Omnibusbahnhof ist als eine kompakte Anlage zwischen Empfangsgebäude (EG) und der Straßenbrücke Mannheimer Straße konzipiert worden. Der ZOB umfasst insgesamt sieben Halteplätze, wobei der Halteplatz Nr. 7 auf der Fahrbahn angeordnet ist. Die anderen sechs Haltestellen sind in Sägezahnaufstellung hergestellt, sodass ein unabhängiges Ein- und Ausfahren möglich ist. Alle Haltekanten sind aus Bussonderbordsteinen mit Einstiegshöhen von 18 cm gebaut, wodurch auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste ein leichtes Ein- und Aussteigen ermöglicht wird. Zwei großflächige Bussteigdächer in Stahlkonstruktion mit Membranen und entsprechenden Ausstattungs-gegenständen dienen als Wetterschutz. Alle Haltestellen sind mit dynamischen Fahrgastinformationssystemen ausgestattet. Neben dem Bussteigdach befindet sich die Grundwasserreinigungsanlage der DB AG. Die Ver- und Entsorgungsleitungen sind im Rahmen der Neuorganisation des ZOB zum Großteil umverlegt worden.

Baumaßnahmen:
• Neubau eines ZOB mit sieben Halteplätzen und repräsentativen Bussteigdach
• Neugestaltung der Bahnhofstraße
• Neubau der Beleuchtungsanlagen
• Neubau einer Dynamischen Fahrgastinformationsanlage
• Verlegung von Ablaufleitungen einer Grundwasserreinigungsanlage der DB AG
• Sicherung der Hauptkabeltrasse der Bahnstrecke 3601 Frankfurt – Heidelberg